Reserviert bedeutet nicht anwesend

Eine Reservierung ist ein Zeitplan.

Reservierungszeiten helfen dir, Räume vorzubereiten. Sie sagen aber nicht, ob sich gerade tatsächlich jemand im Gebäude befindet.

Geplante Nutzung als Grundlage

Beginn und Ende einer Reservierung beschreiben das geplante Nutzungsfenster. Darauf lassen sich Heizungsaktionen und zeitlich begrenzte Bedienrechte beziehen.

Wenn jemand früher abreist oder später eintrifft, erkennt die Reservierung das nicht von selbst. Die Planung bleibt an den hinterlegten Zeiten orientiert.

Vorlauf und Nachlauf unterscheiden

Eine Solltemperatur vor dem Beginn vorzusehen ist etwas anderes, als Gästen vorher Bedienrechte zu geben. Beide Zeitfenster werden für ihren jeweiligen Zweck geplant.

Nach dem Ende kann eine Absenkung vorgesehen sein. Eine Mindestpause hält außerdem Zeit zwischen Belegungen frei. Reservierungsbezogene Aktionen oder Freigaben können den geschützten Zeitraum erweitern.

Vom Zielwert zur tatsächlichen Temperatur

Eine geplante Solltemperatur ist ein Auftrag an eine unterstützte Steuerung. Sie verspricht keine bestimmte Raumtemperatur zu einem garantierten Zeitpunkt.

Beobachte dein Gebäude und wähle den Vorlauf passend zu Anlage und Bedingungen. Die Wirkung hängt auch davon ab, ob das Gerät erreichbar ist und den Auftrag ausführen kann.

Ein Beispiel aus dem Alltag

Ein Vereinsabend von 18 bis 21 Uhr

Die Nutzung ist für drei Stunden geplant. Die Heizung kann mit einem passenden Vorlauf vorbereitet und nach Ende abgesenkt werden. Dass die Gruppe tatsächlich erst um 18:30 Uhr kommt, wird aus dieser Reservierung nicht automatisch erkannt.

Gut zu wissen

Deine Fragen dazu.

Ersetzt eine Reservierung einen Anwesenheitssensor?

Nein. Eine Reservierung bildet geplante Zeiten ab, keine gemessene Anwesenheit.

Sind Heizvorlauf und Gastzugang dasselbe?

Nein. Eine automatische Aktion und ein persönliches Bedienrecht haben unterschiedliche Aufgaben und werden entsprechend festgelegt.

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